Meine Methoden

Meine Methoden

Die Basis meines „Handwerks“ lerne ich am GFK-Institut. „GFK“ ist die Abkürzung für die Integration der folgenden drei Methoden:

Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers. Personzentrierte Beratung in einer Haltung von Akzeptanz, Empathie und Kongruenz.

Focusing nach Eugene Gendlin. Achtsamkeit und Rückgriff auf Körperwahrnehmung als Ressource.

Körpertherapie nach Wilhelm Reich. Einbezug des Körpers auf verschiedenen Ebenen.

Grundwerte meiner Beratung sind das empathische Zuhören, die Akzeptanz und die Präsenz im Moment. Diese stammen aus dem personzentrierten Ansatz. Bei diesem Ansatz steht die Beziehung zwischen beratender Person und beratungsuchender Person im Zentrum. Dabei kommt der beratenden Person eine begleitende Rolle zu und weniger eine Expertisenrolle.

Focusing ergänzt diesen Ansatz. Hier geht es darum, dem Wissen, das bereits im Körper vorhanden ist, Raum zu geben, eine Verbindung zum inneren Erleben zu schaffen. Das kann ein ganz kurzer Moment des Innehaltens sein – wie fühlt sich das gerade an? Es kann aber auch eine längere Session sein. Ähnlich wie bei einer Meditation nehmen wir uns dann Zeit, um vorhandene Wahrnehmungen zu vertiefen und damit neue Erkenntnisse zu finden.

Der Körper ist für mich ein selbstverständlicher Teil einer Person und ich beziehe ihn deshalb mit ein. Das kann sein über Wahrnehmungsübungen, über bestimmte Bewegungen, den körperlichen Ausdruck oder über Berührungen. Was im Moment gerade stimmig ist, besprechen wir in der Sitzung jeweils zusammen. Dies insbesondere, weil jede Person einen anderen Zugang zum Körper hat und es mir äusserst wichtig ist, die jeweiligen Grenzen zu respektieren.

Weitere Einflüsse

Neben meiner Ausbildung habe ich mich mit verschiedenen anderen Ansätzen beschäftigt, sei es in  Selbsterfahrung oder durch intellektuelle Auseinandersetzung. Elemente davon fliessen ebenfalls in meine Arbeit ein. Ich erhebe aber nicht den Aspruch, die jeweileigen Ansätze oder Methoden vertieft gelernt zu haben:

  • diskriminierungskritische, feministische und lustorientierte („pleasure-oriented“) Ansätze (Sara Ahmed, Silvia Federici, bell hooks, Mai-Anh Boger, adrienne maree brown, …)
  • die Arbeit rund um Gender und Therapie von Alex Iantaffi
  • Deliberate Practice und Feedback Informed Therapy (Scott Miller und Tony Rousmaniere) als Methoden an denen ich mich orientiere, um meine beraterischen Fähigkeiten zu verbessern. In diesem Zusammenhang lerne ich auch viel vom Podcast Very Bad Therapy.
  • Focusing-oriented Art Therapy nach Laury Rappaport
  • Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg